Warum ist Gentechnologie gefährlich?

 
Wissenschaftliche Argumente

Nicht vorhersehbare und nicht korrigierbare Nebenwirkungen

Gentechniker können DNA-Moleküle mit entsprechender Präzision ändern. Diese Änderungen betreffen jedoch ausschließlich die physikalischen und biochemischen Eigenschaften, nicht jedoch die biologischen. Es läßt sich nicht vorhersagen, wie diese Änderungen die Zellfunktionen, die Physiologie, das Verhalten des Organismus als Ganzes oder seine Umgebung verändern werden.
 
Durch die Komplexität lebender Systeme ist es unmöglich, sinnvolle Aussagen über Auswirkungen von gentechnischen Veränderungen zu treffen. Ob wir einen einzelligen Mikroorganismus, den menschlichen Körper oder das globale Ökosystem betrachten, immer haben wir es mit einer großen Zahl komplexer Komponenten zu tun. Diese Komponenten wiederum sind an extrem komplizierten und koordinierten Interaktionen beteiligt als Teil eines weitreichenden, integrierten, vereinigten Phänomens - dem Leben.
 
Der Grad der Komplexität ist so groß, daß die Gentechniker nicht alle Komponenten des Systems in Betracht ziehen können. Wenn sie jedoch einen Bestandteil des Systems ändern, beeinflussen sie das gesamte System. In dieser Situation sind Überraschungen unausweichlich und die Erfahrungen zeigen, daß diese Überraschungen nicht immer positiv sind.

Risken

Strukturelle und funktionelle genetische Informationen

Die strukturelle genetische Information bestimmt die Aminosäuresequenz der Eiweißstoffe. Dieser Code ist mit wenigen Ausnahmen für alle Lebewesen gleich. Damit ist die struktuerelle Information eines bestimmten Teiles genetischen Materials voraussagbar.
 
Anders ist die Situation für die funktionelle genetische Information. Transkription, Translation, Replikation, Rekombination und andere Prozesse, bei denen DNA und RNA beteiligt sind, werden von funktionellen Informationen, die in den Nukleinsäuresequenzen kodiert sind, kontrolliert. Dieser funktionelle Code ist wesentlich komplexer und vielfältiger als der strukturelle Code. Außerdem ist er auch unterschiedlich in unterschiedlichen Organismen, des öfteren sogar in verschiedenen Zelltypen desselben Organismus.
 
Das Wissen über funktionelle genetische Informationen kann daher nicht durch die Nukleinsäuresequenz, sondern nur experimentell empirisch gewonnen werden. Unser Wissen über den funktionellen Code ist äußerst unvollständig. Durch gentechnische Einführung bestimmter DNA-Sequenzen, die unvorhersehbare funktionelle Aktivitäten entwickeln, können die zellulären Prozesse, in die DNA und RNA eingebunden sind, gestört werden. Dieser Mechanismus kann die Bildung der Eiweißstoffe so beeinflussen, daß ihr Nährwert sich ändert oder es zu allergischen oder toxischen Reaktionen führen kann.

Mutationen durch rekombinante DNA Manipulationen

Die zweite Ursache für die Unvorhersehbarkeit und Unsicherheit der Effekte von rekombinanten DNA Manipulationen leitet sich von der sehr groben Art gegenwärtiger Gentransfer-Techniken ab. Die genetische Information mag in ihrer Sequenz sehr genau definiert sein, aber sie wird nach dem Zufallsprinzip in das Genom des Empfängerorganismus eingeführt.
 
Gentransfer, wie er üblicherweise gemacht wird, ist ein mutagener Prozeß. Es gibt keine Möglichkeit vorauszusagen, welche Gene oder funktionellen Prozesse durch die gentransfer-induzierte Mutation beeinflußt werden.

Mögliche Zunahme allergischer und toxischer Reaktionen

Wissenschaftler haben unterschiedliche Mechanismen entdeckt, durch die gentechnische Veränderungen von Nahrung-produzierenden Organismen neue Allergene erzeugen können, bzw. das Allergie-Potential der normalerweise in der Nahrung vorhandenen Eiweißstoffe erhöhen:
 
 - Es ist bekannt daß in einigen Nahrungsmitteln Bestandteile enthalten sind, die als „low level allergens“ oder „immuno-irritants“ bezeichnet werden. Wie bereits erwähnt, kann durch gentechnische Manipulationen die Zusammensetzung der Eiweißstoffe verändert werden. Wenn die Konzentration von schwachen Allergenen ansteigt, kann dies zu schweren allergischen Reaktionen führen.
 
- Wenn das genetische Material, das für die gentechnologische Manipulation verwendet wird, von einer Quelle stammt, die bekanntermaßen mit einem Allergen- Potential behaftet ist, so ist zunächst einmal anzunehmen, daß sich dieses auf das gentechnologische Produkt überträgt (allergische Reaktionen auf Sojabohnen, die mit einem Paranußeiweiß gentechnologisch verändert wurden; das Produkt, das von der Firma Pioneer Hybrid entwickelt wurde, mußte noch vor der Markteinführung entfernt werden).
 
- Einige der rekombinanten Proteine sind normalerweise nicht in der Nahrung enthalten. Es ist anzunehmen, daß einige davon ein entsprechendes Allergen-Potential besitzen.
 
- Rekombinante Modifikationen können die primäre oder sekundäre Struktur einiger Proteine so verändern, daß ihre allergische Potenz ansteigt. Das bedeutet, daß auch Eiweißstoffe die normalerweise in der Nahrung vorkommen, durch gentechnische Manipulationen allergische Reaktionen hervorrufen können.
 
- Einige der rekombinanten Eiweißstoffe sind aus Komponenten mehrere Eiweißstoffe zusammengesetzt („fusion proteins“). Es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, daß „Fusions-Proteine“ allergische Reaktionen auslösen können. Diese Wahrscheinlichkeit ist dadurch erklärbar, daß an dem Verbindungspunkt, an dem zwei Proteine zusammengeschweißt werden, häufig sekundäre und tertiäre Strukturen entstehen, die in natürlichen Eiweißstoffen nicht vorhanden sind und daher eine höhere allergische Potenz besitzen.

Sicherheit der neuen Substanzen

Zusätzlich zu den bereits erwähnten allergischen Reaktionen, die rekombinante Eiweißstoffe hervorrufen können, gibt es die Möglichkeit für eine Vielzahl anderer biologischer Aktivitäten. Z.B. im Zusammenhang mit rekombinanten Enzymen kann die Produktion von Eiweißstoffen katalysiert werden, die u.a. toxische, irritative oder hormonähnliche Wirkungen hervorrufen können. Sie können auf der zellulären, Gewebe- oder Organ-Ebene wirksam werden und dort eine Reihe physiologischer Funktionen stören.
 
Durch die Vielfalt der möglichen Effekte und die Komplexität der Physiologie, ist es unmöglich, wissenschaftliche Experimente durchzuführen, die in hinreichendem Maße nachweisen, daß die gentechnisch veränderten Nahrungsmittel frei von allergisch oder toxisch wirkenden Substanzen - und daher sicher sind - bevor sie auf den Markt gebracht werden. Es wird immer eine reale Möglichkeit bestehen, daß eine gentechnisch veränderte Nahrung schädliche Wirkungen auf den Konsumenten - oder zumindest für eine Gruppe von Konsumenten - hat.
 
Es muß hier betont werden, daß die Größe des Risikos, das mit gentechnischer Nahrung produzierenden Organismen verbunden ist, nicht quantifizierbar ist. Es wäre falsch, von den bisherigen Erfahrungen abzuleiten, daß das Risiko gering ist.
Ebenso gibt es ethische und religiöse Vorbehalte gegen „pflanzliche“ Nahrungsmittel, die tierische oder menschliche Gene enthalten. Fehlendes Verständnis über die Gentechnologie kann nicht als Ausrede dienen, um die Einwände dieser Menschen unberücksichtigt zu lassen.

Umweltbelange

Zusätzlich zu den Gesundheitsrisken kann die Produktion von gentechnisch hergestellter Nahrung, Risken für die Umwelt mit sich bringen. Sie kann zu einem verstärkten Einsatz schädlicher chemischer Substanzen (agrochemicals) führen - einschließlich toxischer und carcinogener Herbizide. Ihre Anwendung kann auch zu einer gentechnischen Umweltverschmutzung führen, wobei gentechnisch veränderte Gene in den Genpool der Wildpflanzen eindringen. Diese manipulierten Gene können einen unerwarteten Effekt auf die Wildpflanzen haben und damit unbeabsichtigte schädigende Wirkungen auf das gesamte Ökosystem.

Unheilsames Zusammenspiel zwischen übertriebenen Hoffnungen der Wissenschaft und hohen Gewinnerwartungen der Wirtschaft

Das Problem „Gentechnologie“ wäre nie zum Problem geworden, würde sich nicht die Wirtschaft Milliarden Umsatzsteigerungen erwarten. Der Druck von Seiten der Wirtschaft wird immer stärker. Die Naturwissenschaft ist bei diesen komplexen Fragestellungen weit überfordert.

Leben im Einklang mit der Natur

Die einzig sinnvolle Alternative zu isolierten und damit langfristig gefährlichen Technologieansätzen wie der Gentechnologie, ist das natürliche und ganzheitliche Konzept der Vedischen Technologie.
 
„Umweltschutz beginnt im Denken der Menschen“; die Österreichische Naturgesetz- Partei fördert daher alle Maßnahmen, die zu einer Bewußtseinsbildung und -entwicklung der Menschen führen, im besonderen die Technik der Transzendentalen Meditation nach Maharishi Mahesh Yogi und TM- Fortgeschrittenentechniken, wie z.B. das Yogische Fliegen. Über 500 wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen die positiven Wirkungen in den Fachgebieten Physiologie, Psychologie, Medizin und Soziologie, sowie in den Bereichen Erziehung, Gesundheit und Umwelt.
 
Die hier dokumentierten Fakten sind im wesentlichen dem Buch von Prof. Fagan entnommen; „Genetic Engineering: The Hazards - Vedic Engineering: The Solutions“. In dieser Zusammenfassung sind auch die entsprechenden Hinweise auf die wissenschaftliche Literatur angeführt.

Auf Grund der hier dargelegten Fakten fordert die Bürgerinitiative "Gentechnologie - nein danke!":

1.) Eine klare, eindeutige und umfassende Kennzeichnungspflicht für alle genmanipulierten Lebensmittel und Zusatzstoffe.
 
2.) Einen Gesetzesbeschluß, der für die Dauer von 10 Jahren jede gentechnologische Anwendung - mit Ausnahme spezieller medizinischer Forschungsprojekte - untersagt (10-Jahres-Moratorium).
 
"Die Information der Öffentlichkeit über die Gefahren der Gentechnologie und der damit erzeugte Druck der öffentlichen Meinung sind wichtige Mittel, um Wirtschaft und Wissenschaft auf einen natürlichen und vernünftigen Weg zurückzuführen. Noch wesentlicher in diesem Zusammenhang scheint mir die Bewußtseinsbildung der Menschen zu sein. Wir müssen lernen in Einklang mit der Natur zu leben - mit unserer eigenen Natur und mit unserer Umwelt. Wir können es uns nicht mehr leisten, darauf zu warten, bis wir aus Irrtümern gelernt haben. " (Dr. Krenner)