Hintergrundinformation
Die folgenden Seiten sind eine Zusammenfassung der wichtigsten Argumente gegen den Einsatz der Gentechnolgie im Bereich des Gesundheitswesens und der Landwirtschaft. Gleichzeitig werden ganzheitliche Lösungsansätze der Naturgesetz-Partei aufgezeigt.
Selbst namhafte Wissenschaftler, die seit Jahren auf diesem Gebiet tätig sind, warnen vor den unabsehbaren Folgen und Gefahren die durch die Anwendung von Gentechnologie für die Konsumenten und das ökologische Gleichgewicht in der Natur entstehen können. Der große Befürworter ist die Industrie, die nach neuen Absatzmärkten sucht und kompensatorische Einnahmen für ihre Forschungsausgaben benötigt; durch eine intensivere Anwendung gentechnisch veränderter Produkte werden enorme Umsatzsteigerungen erwartet.
Dr. John Fagan ist Professor für Molekularbiologie und Krebsforschung an der Maharishi University of Management, einer staatlich anerkannten Privatuniversität in den USA und wissenschaftlicher Berater der Naturgesetz- Partei in den USA. Im November 1994 erregte Dr. Fagan großes Aufsehen in Fachkreisen und bei der Presse: Er rief öffentlich zu einem 10-Jahr Moratorium auf die Freisetzung gentechnisch manipulierter Organismen in unsere Umwelt und den Einsatz von Keimbahn- Gentechnologie beim Menschen auf. Gleichzeitig kündigte er die Rückzahlung von erhaltenen Forschungsgeldern in Höhe von über 6 Mio. S an und zog Anträge für weitere 12 Mio. S zurück. Mit diesem außergewöhnlichen Schritt warnte Dr. Fagan die Welt eindringlich vor den Gefahren der Gentechnologie für Mensch und Umwelt. Bei seiner internationalen Pressekonferenz forderte er Kollegen, Medien und Öffentlichkeit auf, seine Bemühungen für ein sicheres, ganzheitliches Gesundheitssystem zu unterstützen, anstatt auf eine Gentechnologie zu setzen, die sich schon bald als höchst gefährliche Zeitbombe herausstellen könnte.
Abgesehen von den augenscheinlichen Gefahren der Gentechnologie waren es noch zwei weitere grundlegende Einsichten, die Dr. Fagan zu dieser aufsehenerregenden Protestaktion bewegten:
"Die erste war die sehr praktische Feststellung, daß man sehr viel produktivere Forschungsrichtungen einschlagen kann ... Gentherapie kann auch im besten Fall niemals unsere gravierendsten Gesundheitsprobleme bewältigen, da die große Mehrheit von Krankheiten (98 - 99%), einschließlich den großen "Killern" wie Herz- oder Krebserkrankungen, nicht genetisch bedingt sind, sondern ihre Ursache in Verhaltens- und Umweltfaktoren haben ..." Dr. Fagans zweite Feststellung war noch grundlegender: "... nämlich, daß die Ergebnisse wissenschaftlicher Arbeit gleicherweise zum Positiven wie zum Negativen verwendet werden können und daß für die Wissenschaft selbst keine Möglichkeit besteht, diese Entscheidung zu beienflussen ..." Man akzeptiert das im allgemeinen als ein unvermeidliches Merkmal moderner Forschung - aber kein Wissenschaftler sollte solche Kompromisse eingehen müssen!
Die Österreichische Naturgesetz-Partei ist der Meinung, daß - gleichgültig auf welchem Gebiet - es sich langfristig lohnt, natürlichen, ganzheitlichen Methoden in Wissenschaft und Forschung den Vorzug zu geben, gegenüber isolierten, rein profitorientierten und darüber hinaus höchst gefährlichen Methoden, wie z.B. der Gentechnologie.
Teilwissen ist immer gefährlich: Die Gentechnologie ist ein isolierter Eingriff auf einer grundlegenden Lebensebene der Natur.
Um den Markt für gentechnisch produzierte Produkte zu erweitern, wird zunehmend versucht, die öffentliche Meinung zugunsten der Gentechnologie zu beeinflussen. Die Medien werden überflutet mit Artikeln, die die "schier unglaublichen Möglichkeiten" der Genmanipulationen aufs höchste preisen, während die damit verbundenen Risken und Gefahren meist gänzlich verschwiegen bzw. verharmlost werden. Als "Wunder" der Gentechnologie werden da meist genannt: - die Lösung all unserer Gesundheitsprobleme - der endgültige Sieg über den Hunger in der Welt (Befürworter der Gentechnologie behaupten, daß z.B. genmanipuliertes Getreide die landwirtschaftliche Produktivität erhöhen könnte ...) - die Verbesserung der Umwelt (Befürworter behaupten, daß die Gentechnologie den Einsatz von Chemikalien in der Landwirtschaft verringern und die Umweltverschmutzung reduzieren wird ...)
Diese vielzitierten "Vorzüge" der Gentechnologie sind leider extrem überzogen und die erhofften Wunder auf diesem Wege nicht erreichbar.
Die chronische Unfähigkeit von uns Menschen mit neuen Technologien sicher umzugehen:
Erfahrungen der Vergangenheit haben gezeigt, daß es der Menschheit prinzipiell nicht gelingt, mit neuen naturwissenschaftlichen Technologien, die eigentlich zu ihrem Wohl geschaffen wurden, sicher umzugehen.
Ein gutes Beispiel der letzten Jahrzehnte ist sicherlich die Atomenergie: für friedliche Zwecke geschaffen, als Lösung für alle Energieprobleme der Welt fälschlicherweise gepriesen, als furchterregende Waffe mißbraucht (auch die Gentechnologie kann zur kostengünstigen Herstellung biologischer Waffen, z.B. von Killerviren, verwendet werden) und grob unterschätzt was die schädlichen Nebenwirkungen anbelangt.
Die Einführung neuer Technologien läuft meist nach dem selben Schema ab: ein aufsehenerregender wissenschaftlicher Durchbruch, Hypothesen über all die wunderbaren Anwendungsmöglichkeiten, Wirtschaft und Industrie investieren in diese vielversprechende neue Einnahmequelle, die Technologie wird im breiten kommerziellen Rahmen eingesetzt, noch bevor sie ausreichend erforscht ist, kritische Nebeneffekte treten auf, und erst dann wird versucht, diesen Gefahren mittels Gesetzgebung beizukommen. Tschernobyl ist uns in diesem Zusammenhang noch gut im Gedächtnis. Wollen wir den selben Fehler bei der Gentechnologie wieder machen?
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I. Die Anwendung der Gentechnologie im Bereich des Gesundheitswesens
Bei dem Versuch, Gentherapien für Krankheiten wie Krebs, AIDS etc. zu entwickeln, können zwei Ansätze unterschieden werden:
- somatische Gentherapie, bei der neue Gene in beliebige Körperzellen, außer den Fortpflanzungszellen (Keimzellen) eingesetzt werden. Die veränderten Gene werden somit nicht an kommende Generationen weitergegeben. Somatische Gentherapie wird z.B. in den USA bereits seit 1989 in über 100 Programmen eingesetzt.
- Keimbahn-Gentherapie, die die Gene der Keimzellen verändert (so kann z.B. neue DNA in den Kern einer befruchteten Eizelle injiziert werden), so daß dann alle Zellen des erwachsenen Organismus gentechnisch manipuliert sind. Außerdem werden diese Veränderungen an zukünftige Generationen weitergegeben.
1.) Somatische Gentherapie
Selbst die Behandlung monogenetischer Krankheiten (das sind Erbkrankheiten, die auf ein einziges defektes Gen zurückzuführen sind) kann bis jetzt nicht wirklich erfolgreich durchgeführt werden - an ihre Grenzen stößt die somatische Gentherapie jedenfalls, wenn es darum geht, korrekte Gene in spezifische Zellen, die Teil eines ganz bestimmten Gewebes sind, zu transportieren, oder gar neues genetisches Material in einen Großteil bzw. in alle Zellen des Organismus einzupflanzen. Genau diese Manipulationen wären aber zur Bekämpfung der meisten Krankheiten notwendig.
1.1) Mutationen
Das Risiko einer Mutation entsteht primär dadurch, daß beim aktuellen Forschungsstand neue Gene nur unzureichend präzise in die Zell-DNA eingepflanzt werden können. Wird das genetische Material z.B. inmitten eines anderen Gens eingesetzt, so wird dieses dadurch ausgeschalten und kann dann seine vorgesehene Rolle im Organismus nicht mehr erfüllen.
Es ist bekannt, daß Mutationen in gewissen Genen normale Zellen zu Krebszellen verwandeln können. Schon eine einzelne Krebszelle kann dann zur Tumorbildung führen ... So kann also die Gentherapie selbst Krebs hervorrufen - eine Krankheit die sie eigentlich besiegen will.
1.2) Nebenwirkungen
Wie alle medizinischen Maßnahmen, die den Menschen "organorientiert" behandeln und die Auswirkungen isolierter Eingriffe auf die Gesamtheit des Organismus als unvermeidbar betrachten, richten auch Genmanipulationen oft mehr Schaden an, als sie Heilung bringen.
Somatische Gentherapie bewirkt im Organismus oft die Produktion eines neuen Proteins, das dem Immunsystem des Patienten völlig fremd ist - die Folge kann eine heftige Abwehrreaktion sein.
Gentechnisch veränderte Getreidesorten können nach Erkenntnissen US- amerikanischer Forscher lebensgefährliche Nahrungsmittelallergien auslösen. Die Wissenschaftler entdeckten, daß Sojabohnen, denen ein Gen aus Paranüssen eingepflanzt worden war, bei Menschen mit einer Nußallergie starke allergische Reaktionen auslösten. Im Tierversuch wurde keine Reaktion festgestellt (Julie
Nordlee, Universität von Nebraska, Bericht im New England Journal of
Medicine, 14.3.96).
Einen nicht zu unterschätzenden Risikofaktor stellt auch die Tatsache dar, daß kaum ein Gen im menschlichen Körper nur eine ganz bestimmte isolierte Aufgabe zu erfüllen hat. Manipulieren wir nun z.B. ein Gen, daß unserer Meinung nach dem Alkoholismus "förderlich" ist, so können wir damit unbeabsichtigt auch ganz andere Funktionen des Organismus beeinträchtigen. Die menschliche Physiologie ist so komplex, daß es einfach unmöglich ist, die unzähligen Querverbindungen, Wechselwirkungen etc. auf unterschiedlichen Ebenen bei Genmanipulationen zu berücksichtigen. Heilung ist nur für den ganzen Menschen möglich, nicht für einzelne Teile, Organe oder Zellen.
1.3) Somatische Gentherapie als Wegbereiter für die Keimbahn-Therapie
Wahrscheinlich die größte Gefahr der somatischen Gentherapie, die für sich selbst genommen nicht riskanter ist als so manches herkömmliche Medikament im Versuchsstadium, ist ihre Funktion als Wegbereiter für die Keimbahn-Therapie.
Ein paar Teilerfolge kombiniert mit gelenkter positiver Berichterstattung in den Medien weichen den Widerstand der Öffentlichkeit auf und schaffen so Einverständnis mit "der Gentechnologie im allgemeinen", die dann als nächsten Schritt auch Keimbahn-Technologien beinhaltet.
An Stelle solcher beeinflußter Berichterstattung sollte die Presse verstärkt als Diskussionsforum fungieren, um so ausführliche Information der Bevölkerung und eingehende Erforschung der Gentechnologie zu gewährleisten, bevor sie angewandt wird.
Ein weiterer Mechanismus, über den die somatische Gentherapie der Keimbahn-Technologie den Weg ebnet, funktioniert folgendermaßen: Privatunternehmen sowie die Regierung investieren große Summen in die somatische Gentechnologie, aber die oben erwähnten Beschränkungen dieser Technologie auf wenige Krankheitsbilder, ebenso wie die genannten Probleme in der Anwendung und Durchführung, machen somatische Genmanipulationen zu einer medizinischen Einbahnstraße. Sie hat daher nur Vorläufercharakter und wird - es ist nur eine Frage der Zeit - schließlich zur technologisch weniger anspruchsvollen Keimbahn-Therapie führen. Die enormen Investitionen und die umfangreich eingebrachte Forschungsarbeit müssen sich ja irgendwann rechnen ... Schon in den nächsten Jahren werden Keimbahn-Manipulationen am Menschen möglich sein - bereits jetzt werden sie an anderen Arten erprobt.
Es stellt sich nun folgende Frage: Können die möglichen Vorzüge der somatischen Gentherapie die damit verbundenen Kosten und Gefahren rechtfertigen? Hier muß man zwischen zwei Arten von Krankheiten unterscheiden: monogenetischen Erbkrankheiten einerseits und Krankheiten wie Krebs, AIDS oder Herzinfarkt andererseits.
Ein Großteil der aktuellen Genforschungen ist auf Krankheiten wie AIDS oder Krebs gerichtet - aus einem einfachen ökonomischen Grund: Forschungsgelder für diese Erkrankungen fließen reichlich, während sie für monogenetische Erbkrankheiten nur sehr dünn gesät sind. So haben Wissenschaftler, deren Interesse bei der Genforschung liegt, zu Unrecht die Hoffnung geschürt, daß man damit Krebs, AIDS oder Herzerkrankungen beikommen könnte. Tatsache ist aber, daß es für diese Krankheiten effektivere, einfachere und weit weniger gefährliche Strategien gibt (Details dazu weiter unten).
Auch für monogenetische Erbkrankheiten gibt es alternative Ansätze, denen man allerdings vorwerfen kann, daß sie nur lindernd nicht aber heilend wirken können. Hier ist die somatische Gentherapie aber keineswegs wirkungsvoller: auch sie wirkt in den meisten Fällen nur lindernd, und so müssen die gentechnischen Eingriffe laufend (oft monatlich) wiederholt werden - endgültige Heilung gibt es also auch hier nicht. Darüber hinaus sind nichtgenetische Therapien weniger invasiv (und daher meist mit geringeren Risken und Nebenwirkungen verbunden) und verlangen weniger komplizierte Technologien, was bedeutet, daß sie billiger und damit breiteren Bevölkerungsschichten zugänglich sind.
Es wäre also viel effektiver, die enormen Forschungsgelder, die derzeit für Gentechnologien aufgewendet werden, in alternative Heilungsansätze zu investieren.
2) Keimbahn-Gentechnologie
Noch sind Keimbahn-Manipulationen am Menschen technisch nicht durchführbar - darüber hinaus ist Österreich eines der wenigen Länder, das die Anwendung von Keimbahn-Technologien beim Menschen gesetzlich verbietet. Durch den wachsenden internationalen Druck, die Forschung in diese Richtung zu intensivieren, könnten aber schon bald die erforderlichen Technologien zur Verfügung stehen. Es ist also wichtig, die möglichen Auswirkungen solcher Manipulationen zu untersuchen, bevor sie freigegeben werden. Der Wirtschaft müssen eindeutige Signale gesandt werden, daß sich weitere Forschung und die damit verbundenen riesigen Investitionen nicht lohnen. Ist der Weg in eine neue Technologie nämlich einmal eingeschlagen, gibt es meist kein Zurück mehr - die aufgewandten Kosten müssen auf jeden Fall wieder hereingebracht werden.
2.1) Mutationen
Wie schon bei der somatischen Gentechnologie erläutert, können auch hier aufgrund der unpräzisen Technologien gefährliche Mutationen im menschlichen Erbgut auftreten. Die damit verbundenen Gefahren sind aber bei der Keimbahn-Technologie noch um einiges größer.
Erstens wird der gentechnische Eingriff bei dieser Variante bereits in einem sehr frühen Entwicklungsstadium des Embryos vorgenommen, was bedeutet daß alle Zellen des Organismus in exakt derselben Weise transformiert werden. Wenn die Genmanipulation also ein wichtiges Gen
desaktiviert, so ist dieses Gen in jeder einzelnen Körperzelle funktionsuntüchtig.
Zweitens bewirken Keimbahn-Manipulationen, wie bereits erwähnt, auch eine Änderung des Erbguts zukünftiger Generationen. So stellen also Fehler bei der Keimbahn-Therapie nicht nur eine Gefahr für den Patienten selbst dar, sondern auch für alle seine Nachkommen.
2.2) Unerwartete Nebenwirkungen
Auch hier stellen die schon bei der somatischen Gentechnologie erläuterten möglichen Nebeneffekte eine weit größere Gefahr dar. Zu den Risken für den Patienten selbst kommt noch die Gefahr möglicher Erbkrankheiten. Das heißt also, man könnte sich bei dem Versuch, zurzeit verbreitete Erberkrankungen zu heilen, neue völlig unbekannte (und daher noch schwerer zu behandelnde) erbliche Krankheiten einhandeln.
2.3) Gefährdung des menschlichen Genpools
Werden Keimbahn-Therapien am Menschen erst einmal im breiten Rahmen durchgeführt, bedeutet das eine Gefahr für den Genpool der menschlichen Rasse schlechthin. Niemand weiß, wie unterschiedlich manipulierte Gene einzelner Individuen miteinander reagieren, oder was passiert, wenn sich natürliche Gene mit manipuliertem Erbgut vermischen.
2.4) Eingriff in den natürlichen Verlauf der Evolution
Ein Lieblingsargument der Befürworter der Gentechnologie ist, daß durch Genmanipulationen natürliche Vorgänge ja nur beschleunigt würden. Ebenso wird behauptet, daß sich Genmanipulationen kaum von den klassischen Zucht- und Veredelungsverfahren unterscheiden, die der Mensch bereits seit tausenden Jahren anwendet. Beide Argumente sind so nicht richtig.
Es ist zutreffend, daß genetische Veränderung ein natürlicher Prozeß ist. Natürliche genetische Evolution ist aber in ihrem Rahmen sehr eingeschränkt und verläuft in kleinsten Schritten über eine riesige Zeitspanne. Der Gentechniker hingegen ist praktisch nur durch seine Vorstellungskraft eingeschränkt. Was die klassischen Zuchtverfahren betrifft, so legt auch hier die Natur dem Züchter enge Schranken auf. So können unterschiedliche Tierarten auf herkömmlichen Wegen nicht gekreuzt werden, während in der Gentechnologie bereits versucht wird, tierisches und pflanzliches Erbgut miteinander zu vermischen.
Was das menschliche Erbgut anbelangt, so hat die Natur daran Millionen Jahre gearbeitet, um es durch geringste Veränderungen, Feinabstimmungen und Revisionen in seine heutige Form zu bringen. Es ist schlichtweg arrogant zu glauben, daß wir - wo wir noch nicht einmal 5 % unseres Erbguts erforscht haben - in diesem Falle intelligenter als die Natur selbst sind.
2.5) Gefahren kosmetischer, gesellschaftlicher und politischer Anwendungen
Eine zweite große Gefahr in Verbindung mit Manipulationen am menschlichen Erbgut liegt in der kaum zu vermeidenden Anwendung für nichtmedizinische Zwecke.
Es ist ein natürlicher Wunsch aller Eltern, für ihre Kinder das Bestmögliche zu erreichen. Aber eine Manipulation an der Erbmasse des Kindes ist ein Eingriff, dessen Auswirkungen kaum zu ermessen sind. Wenige unter uns wären bereit, ihren Eltern das lebenslange Recht abzutreten, über etwas so Oberflächliches wie unseren Haarschnitt oder unsere Kleidung zu entscheiden. Mit der Gentechnologie würde ihnen die Möglichkeit gegeben, selbst intimste Bereiche unseres Charakters und Körpers nach ihren Wünschen zu beeinflussen, und das gleiche gälte natürlich für alle unsere Nachkommen. Man kann sich nur unschwer vorstellen, was solche "Zauberlehrlings-Technologien" in den Händen von Politikern ausrichten könnten. "Genetische Säuberung", wie wir sie noch aus dem II. Weltkrieg kennen, könnte eine völlig neue Bedeutung gewinnen. Keimbahn-Manipulationen stellen also eine schwere Menschenrechtsverletztung dar und werfen darüber hinaus das Problem auf, was eigentlich als "minderwertig" zu betrachten ist, und wer über "Wünschenswertes" zu entscheiden hätte ...
2.6) Genmanipulationen am Menschen sind medizinisch nicht notwendig.
Ein letztes gewichtiges Argument kann gegen die Gentherapie vorgebracht werden: es ist medizinisch nicht notwendig, sie einzusetzen, und damit all ihre Gefahren und Nebenwirkungen in Kauf zu nehmen. Die medizinischen Ziele, die mittels Gentechnologie erreicht werden sollen, in der nahen Zukunft aber nicht erreicht werden können, sind bereits heute im Rahmen von anderen medizinischen Verfahren (mehr dazu im nächsten Abschnitt) praktizierbare Realität.
3.) Maharishis Vedischer Gesundheitsansatz - Gesundheit durch Vorbeugung
Die große Hoffnung, die man in die Gentechnologie setzte, war, daß sie die akuten Probleme der Menschheit (Herzkrankheiten, Krebs, Depressionen, frühzeitiges Altern, chronische Angstzustände,
Drogenmißbrauch, Gewalttätigkeit, etc.) lösen könnte. Obwohl die daraus resultierende Forschung interessante neue Erkenntnisse über die Funktionsweise lebender Systeme auf Molekularebene brachte, konnten doch kaum praktische Lösungen für die wichtigsten Krankheiten gefunden werden. So haben Forscher z.B. bereits über 70 Gene in Zusammenhang mit Krebs bringen können, aber daraus resultierte leider keine einzige wirksame Maßnahme gegen diese Krankheit.
Von diesen Anwendungsproblemen der Gentherapie einmal abgesehen, sind wie bereits erwähnt, die meisten modernen Krankheiten nicht erbbedingt, sondern auf Verhaltens- und Umweltfaktoren zurückzuführen. Will man diese Krankheiten bekämpfen, ist es also effektiver, genau bei diesen Faktoren anzusetzen. Selbst staatliche Gesundheitsbehörden vertreten heute die Meinung, daß bis zu 80 % aller Erkrankungen durch Verhaltens- und Lebensstiländerungen vermieden werden könnten. Eine bessere Kontrolle von weniger als 10 Risikofaktoren (z.B. falsche Ernährung, Bewegungsmangel, Tabak-, Alkohol- und
Drogenmißbrauch) würde genügen, um 40 - 70 % aller frühzeitigen Todesfälle zu vermeiden. So hätten z.B. ganze 25 % aller Krebstoten ihr Leben retten können, wenn sie nicht geraucht hätten.
Haben nun die wissenschaftlichen Beweise zu intensiver Forschung auf dem Gebiet der Vorbeugung geführt? Leider nein. Es gibt zwei Gründe dafür: erstens steht hinter der High-Tech Apparate-Medizin eine ungeheure Wirtschaftsmacht. So beträgt z.B. der Anteil der medizinischen Industrie am Bruttosozialprodukt in den USA bereits mehr als 14 %; der finanziell uninteressante (weil kostengünstige) Vorbeugungsansatz ist für die mächtige Pharmaindustrie daher inakzeptabel. Selbstverständlich wird es den therapeutischen Ansatz immer geben, aber die momentane Überbetonung von Krankheitsbehandlung zu Lasten von Krankheitsvorbeugung ist weder klug noch ausgewogen. Ein zweiter Grund, warum der Vorbeugungsansatz noch nicht voll angewendet wird, ist, daß es bis jetzt nicht gelungen ist, erfolgreiche Vorbeugungsstrategien zu entwickeln und auch in die Tat umzusetzen.
Hier liegt das Hauptproblem aller üblichen Vorbeugungsmaßnahmen: es wird versucht, den Menschen auf intellektuellem Wege klar zu machen, daß dieses oder jenes Verhalten (z.B. schlechte Ernährungsgewohnheiten, Rauchen, etc.) für ihre Gesundheit schädlich ist, oder daß sie dieses oder jenes tun sollten (z.B. regelmäßige Bewegung) um sich vor Krankheiten zu schützen. Durch diesen Druck von außen bemüht sich der einzelne kurzfristig um eine Verhaltensänderung, die tiefere Ursache für das frühere Fehlverhalten wird aber dadurch nicht beseitigt, und so tritt oft schon bald ein neues "Laster" an die Stelle des alten. So wird z.B. der Raucher seinen Zigarettenentzug vielleicht mit übermäßigem Essen kompensieren und sich so einen neuen Risikofaktor schaffen. Oder aber der intellektuelle Druck von außen genügt nicht einmal, um wirklich eine Verhaltensänderung zu bewirken, sondern fördert nur noch zusätzlich zu der schädlichen Gewohnheit ein schlechtes Gewissen - eine weitere psychische Belastung für die Gesundheit. Für ein funktionierendes Vorbeugungssystem braucht es also ein tiefergehendes Wissen und genau dieses grundlegende Wissen stellt Maharishis Vedischer Gesundheitsansatz zur Verfügung.
Bereits über 500 wissenschaftliche Untersuchungen an über 200 Forschungseinrichtungen in der ganzen Welt belegen die Wirksamkeit dieses natürlichen aber höchst effektiven Programms. Darunter finden sich z.B. Studien, die belegen, daß Transzendentale Meditation, eines der Hauptprogramme in Maharishis Vedischem Gesundheitsansatz, höchst wirksam zur Vorbeugung einer Vielzahl von Krankheiten (darunter Herzerkrankungen, Bluthochdruck, Magen- und Darmerkrankungen, Atemwegserkrankungen, Tumore, psychische Erkrankungen etc.) eingesetzt werden kann. Würde heute ein Wissenschaftler ein Medikament entdecken, daß in einem der genannten Bereiche vergleichbare Erfolge erzielte - es würde auf den Titelseiten aller Zeitungen weltweit als großer medizinischer Durchbruch gefeiert werden.
Bei einer in Kanada durchgeführten Untersuchung, der Daten der staatlichen Krankenversicherung zugrunde lagen, zeigte sich, daß TM-Praktizierende das Gesundheitssystem jedes Jahr um 7 % weniger in Anspruch nahmen als Nichtmeditierende (d.h. sie benötigten z.B. nach 3 Jahren um 21 % weniger medizinische Betreuung, nach 5 Jahren bereits um 35 % weniger, nach 7 gar nur mehr die Hälfte verglichen mit der Kontrollgruppe). Diese verblüffenden Verbesserungen konnten auch in der Gruppe der intensivsten Nutzer des Gesundheitssystems (das sind jene 5 % der Bevölkerung, die rund 70 % der Ressourcen in Anspruch nehmen) festgestellt werden.
Die Erforschung von Maharishis Vedischem Gesundheitsansatz schreitet immer schneller voran und umfaßt heute u.a. folgende Gebiete: Diabetes, Asthma, AIDS, Auswirkungen von ayurvedischen Kräuterpräparaten auf Krebs, den
Alterungsprozeß, die DNA-Reparatur und die Bekämpfung freier Radikale, etc.
Anzumerken ist zu all diesen erstaunlichen Ergebnissen noch, daß eines in Maharishis Vedischem Gesundheitsansatz völlig fehlt: die Nebenwirkungen. Das Vedische Wissen erfüllt also den eingangs erwähnten Anspruch an ein ideales Wissenssystem: es kann nur zum Vorteil der Menschheit eingesetzt werden, nicht zu deren Schaden.
Wie sind solche erstaunlichen Erfolge möglich? Im Gegensatz zu anderen medizinischen Technologien (wie z.B. der Gentechnologie) setzen die Vedischen Technologien an der elementarsten Ebene menschlicher Existenz an - dem Vereinheitlichten Feld aller Naturgesetze, das auch von der modernen Physik als die grundlegende Intelligenz des Universums und damit auch unseres Lebens beschrieben wird. Maharishis Vedische Wissenschaft stellt nun Technologien zur Verfügung, die dieses Feld Reinen Bewußtseins direkt erfahrbar machen und den einzelnen so wieder in Einklang mit den Naturgesetzen bringen. Krankheit kann nur durch einen Verstoß gegen diese ewigen Gesetze der Natur entstehen, wenn das Individuum sich selbst durch fehlerhaftes Verhalten von der Quelle seiner Kraft, Gesundheit und Kreativität abschneidet. Die Transzendentale Meditation versetzt also den Menschen in die Lage, klarer und kreativer zu denken - dadurch erkennt er fehlerhaftes Verhalten ganz spontan und kann es ohne Anstrengung beseitigen. Der Raucher z.B. muß sich nicht mehr auf intellektuellem Wege von der Zigarette fernhalten. Die durch das Eintauchen in das Vereinheitlichte Feld Reinen Bewußtseins wiederbelebte Intelligenz seines Körpers wird ganz einfach den Wunsch und das Verlangen nach Tabak nicht mehr entstehen lassen.
Die Belebung des Kollektiven Bewußtseins:
Eine Frage ist noch offen: wie können wir sichergehen, daß Ärzte, Patienten und Forscher sichere und natürliche Gesundheitsansätze wählen, anstatt von magischen High-tech- Verfahren zu träumen, die so gefährlich wie die Gentechnik sind? Das Wissen um die Gefahren der Gentechnologie und um die Möglichkeiten natürlicher Alternativen wie des Vedischen Gesundheitsansatzes wird gewiß einen positiven Einfluß haben. Aber Wissen muß angewendet werden, damit es von Nutzen sein kann. Um also sicherzustellen, daß dieses ganzheitliche Gesundheitssystem eingesetzt wird, ist es wichtig, das Bewußtsein all jener Menschen anzuheben, die Entscheidungen im Gesundheitsbereich zu treffen haben. Wird ihr klares Denken und tieferes Verständnis gefördert, so werden sie ganz automatisch jene Ansätze wählen, die zum Besten der Menschheit sind. Wie wach und bewußt nun Forscher, Ärzte, Politiker und die Bevölkerung im allgemeinen sind, hängt in hohem Maße vom Streßniveau einer Gesellschaft ab, von der Qualität des kollektiven
Bewußtseins.
Maharishis Vedische Wissenschaft stellt Technologien zur Verfügung, um das kollektive Bewußtsein einer Gesellschaft auf positive Weise zu beeinflussen. Über 40 wissenschaftliche Untersuchungen belegen, daß Kriminalität, Krankheits- und Unfallraten signifikant zurückgehen wenn 1 % einer Gesellschaft Transzendentale Meditation praktizieren bzw. die Quadratwurzel aus 1 % das fortgeschrittene TM-Sidhi-Programm gemeinsam ausüben. Dieses Phänomen ist unter dem Namen
"Maharishi-Effekt" bekannt und zeigt, daß diese Belebung des kollektiven Bewußtseins zu einem natürlicheren, klügeren und gesünderen Verhalten der gesamten Bevölkerung führt. Auf diesem Wege können auch klügere und gesündere Entscheidungen im Gesundheitsbereich unterstützt werden und zwar mit geringstem Aufwand - für ganz Österreich genügt bereits eine Gruppe von 1.000 Experten, die gemeinsam das TM-Sidhi Programm ausüben.
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II. Die Anwendung der Gentechnologie im Bereich der Landwirtschaft
Mit der Freisetzung gentechnisch manipulierter Organismen in die natürliche Umwelt wird bereits begonnen. In tausenden Feldexperimenten weltweit werden genmanipulierte Nutzpflanzen ausgesetzt, und selbst die großflächige kommerzielle Nutzung ist schon angelaufen. Praktisch jeder große Konzern in der Biotechnologie versucht bereits, seine Profite mit Hilfe der Gentechnologie und dank der lückenhaften Gesetzeslage auf diesem Gebiet zu vergrößern. Auch in Österreich wurden bereits die ersten Freisetzungsanträge im Gesundheitsministerium eingebracht.
Im folgenden möchten wir anhand von Beispielen auf die Gefahren bei der Freisetzung von genmanipulierten Organismen in die natürliche Umwelt hinweisen:
1. Herbizidresistente Nutzpflanzen - eine Strategie zur Umsatzföderung bei Pflanzengiften
Nutzpflanzen, die gegen jene Gifte resistent sind, die zur Unkrautbekämpfung eingesetzt werden, scheinen auf den ersten Blick eine praktische Lösung zu sein. Solcherart gentechnisch manipulierte Pflanzen erlauben es dem Landwirt, seine Felder großflächig und großzügig mit Herbiziden einzusprühen - vernichtet würde nur das "Unkraut", die Nutzpflanze bliebe unversehrt. Auf den zweiten Blick muß man feststellen, daß der verbreitete kommerzielle Einsatz solcher genmanipulierter Pflanzensorten den Verbrauch von Herbiziden (und damit auch die dadurch verursachte Umweltbelastung) mindestens um das Dreifache erhöhen würde. Es überrascht daher nicht, daß die großen Agrarchemiekonzerne begeisterte Verfechter der Gentechnologie sind.
Neuere Untersuchungen zeigen, daß die durch Gentechnologie herbeigeführte Herbizid-Resistenz von den Nutzpflanzen auf das „Unkraut“ übertragen werden kann. Damit wird die „unnatürliche“ Entwicklung wieder eine Stufe höhergeschraubt: es werden noch „wirksamere“ Herbizide auf den Markt kommen, die zu einer noch „wirksameren“ Störung des ökologischen Gleichgewichts führen werden,
usw.
2. Genmanipulierte Bakterien gefährden fruchtbare Böden
Klebsiella planticola, ein natürlich im Boden vorkommendes Bakterium, wurde gentechnisch verändert, um es zur Aufbereitung von Agrar- und Holzabfällen einzusetzen. Es stellte sich jedoch bald heraus, daß die genmanipulierten Bakterien äußerst "konkurrenzfähig" waren und andere natürliche Bakterien verdrängten, die wesentlich zur Fruchtbarkeit des Bodens beitrugen. Der mittels dem Bakterium aufbereitete Abfall, der als Düngemittel auf den Feldern eingesetzt werden sollte, stellte sich leider als toxisch heraus und vergiftete die auf diesen Feldern kultivierten Pflanzen. Man sollte nun glauben, daß die Genforscher nach diesem Mißerfolg ans Reißbrett zurückgekehrt wären, doch das Gegenteil war der Fall: Industrie wie Regierung setzen sich nun für einen großrangigen kommerziellen Einsatz genau dieses Bakteriums ein ...
3. Artenvielfalt und Ökosystem in Gefahr
Viele Tierarten, die von kommerziellem Interesse sind, werden bereits genmanipuliert, um sie noch besser wirtschaftlich nutzen zu können. Diese Tiere sind für die Haltung in Gefangenschaft bestimmt - gelegentliche "Ausreißer" sind aber unvermeidlich. Kreuzen sich diese Tiere mit wildlebenden Verwandten, so werden die manipulierten Gene weitergegeben, was fatale Folgen auf diese Spezies und damit auf das gesamte Ökosystem haben kann. Außerdem ist es unmöglich, einmal auf diesem Wege freigesetzte Gene im Falle eines Fehlers wieder zurückzuholen.
Auch die natürliche Nahrungskette wird durch manche Genveränderungen auf den Kopf gestellt: Züchtet man mit Hilfe der Gentechnologie z.B. die kommerziell so interessanten "Riesenexemplare" (wie das z.B. bei Lachsen bereits getan wird - die neuen Exemplare sind bis zu 15 mal (!) größer), so werden Gejagte zu Jägern und wieder ist ein Ökosystem in Gefahr. Darüber hinaus sind die genmanipulierten Riesenexemplare meist extrem krankheitsanfällig (was auf genetische Entwicklungsfehler zurückzuführen ist), und so können wiederum minderwertige Gene in den natürlichen Genpool gelangen.
Selbst die Artenvielfalt ist in Gefahr: so kann z.B. der zwecks Virusresistenz genmanipulierte Kürbis diese Resistenz an wilde Verwandte weitergeben, die dann dank der neuen Eigenschaften andere, nicht virusresistente Arten verdrängen können. Die so verdrängte Pflanzenart wird wiederum Lebensgrundlage anderer Organismen sein, die dann ebenfalls gefährdet sind - so kann eine geringfügige Genmanipulation einen wahren Dominoeffekt auslösen, mit dem natürlich niemand gerechnet hat ...
Eine Zerstörung der Artenvielfalt kann darüber hinaus auch wirtschaftlichen Schaden anrichten: So gibt es z.B. für die meisten Nutzpflanzen (wie Kartoffeln, Mais, etc.) noch Gebiete mit wildwachsenden Verwandten, auf die im Falle von Epidemien oder Schädlingsbefall zwecks natürlicher Genauffrischung zurückgegriffen wird. Leidet nun die Artenvielfalt dieser Wildpflanzen, so gerät auch dieser "Reservepool" in Gefahr und die Landwirtschaft der Zukunft wird dann noch stärker von der Gentechnologie abhängig - und es ist ziemlich unwahrscheinlich, daß Gentechniker mit der unendlichen Kreativität der Natur mithalten werden können ...
4. Kranke Kühe durch Rinderwachstumshormone
Es wurde herausgefunden, daß der Einsatz von Wachstumshormonen die Milchproduktion bei Kühen um bis zu 15 % erhöhen kann. Also wurden Bakterien genmanipuliert, die dieses Hormon herstellen sollten. Es stellte sich aber heraus, daß das so gewonnene Wachstumshormon gewisse Krankheiten bei den Kühen hervorrief und ihre Fruchtbarkeit einschränkte. Kranke Kühe aber geben minderwertige Milch, und der erforderliche vermehrte Einsatz von Antibiotika und dergleichen findet darin ebenfalls seinen Niederschlag.
Es zeigt sich also, daß die Gentechnologie in der Landwirtschaft nur partielle und vorübergehende Lösungen anzubieten hat (einmal abgesehen von den genannten Risken und Gefahren) - vorübergehend deshalb, weil Pflanzenschädlinge, Viren, Unkraut und Insekten in der Vergangenheit immer wieder ihre unglaubliche Anpassungsfähigkeit bewiesen haben. Vom ökonomischen Standpunkt aus ist das Ideal: man baut ein Virusresistenzgen in eine Nutzpflanze ein, doch schon nach wenigen Wachstumsperioden paßt sich auch das Virus dieser Veränderung an (es mutiert meist zu einer noch aggressiveren Variante) und eine neuerliche Genmanipulation wird erforderlich, was den Agrarkonzernen laufende Einnahmen sichert. Die Kosten dafür trägt der Konsument - von einer Lösung des Welternährungsproblems kann dabei sicher nicht die Rede sein.
Qualitätsveränderte Nutzpflanzen - wie beispielsweise Tomaten, die dank Genmanipulation länger gelagert werden können - sind gleichermaßen überflüssig, sie stellen meist nur ein zusätzliches Gesundheitsrisiko für den Konsumenten dar.
Wie im Gesundheitswesen, gibt es auch in der Landwirtschaft natürliche und ungefährliche Alternativen, die die hehren Ziele der Gentechnologie auf einfacherem Wege erreichen.
Nahrung für die Welt - ohne Chemie und Gentechnologie: Maharishis Vedischer Ansatz für eine nachhaltige Landwirtschaft
Der Einsatz von chemischen Dünge-, Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmitteln, sowie Monokulturen und die Überbeanspruchung der Böden führen zu einer ganzen Reihe von Problemen: Erosion fruchtbarer Böden, Verseuchung des Grundwassers, Gesundheitsrisken für Landwirte und Konsumenten, etc. Der Einsatz gentechnologischer Methoden würde (wie oben gezeigt) diese Probleme nur noch verschlimmern, anstatt zu einer umweltverträglichen, biologischen Landwirtschaft beizutragen, die die gesamte Menschheit ohne Risken und Gefahren ernähren kann.
Bereits heute liegen zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen vor, die zeigen, daß nachhaltige Landwirtschaft gleiche, wenn nicht höhere Erträge liefern kann als der konventionelle Landbau - und das bei reduzierten Kosten und niedrigerem Verwaltungsaufwand.
Als Beispiele für nachhaltige landwirtschaftliche Methoden sind zu nennen:
- Fruchtwechselwirtschaft und Diversifikation Werden jedes Jahr andere Pflanzen auf einem Feld kultiviert, so werden dem Boden nicht ständig die selben Nährstoffe entzogen, und er behält seine Fruchtbarkeit. Der gleichzeitige Anbau mehrerer Nutzpflanzen auf einem Feld bedeutet Risikostreuung für den Landwirt, und die bewußt nebeneinander gesetzten Pflanzen formen eine starke Gemeinschaft gegen Schädlinge.
- Erneuerbare Düngemittel Die Produktion chemischer Düngemittel ist sehr energieintensiv und daher auf nicht-erneuerbare Ressourcen wie z.B. Erdöl angewiesen. Darüber hinaus führen sie dem Boden nur ganz bestimmte hochdosierte Nährstoffe zu, während sie natürliche Organismen im Boden, wie z.B. Bakterien oft zerstören. Abnehmende Fruchtbarkeit und Bodenerosion sind die unvermeidbare Folge. Düngemittel pflanzlichen Ursprungs (wie z.B. Agrarabfälle) bewahren das natürliche Gleichgewicht im Boden und sichern so seine langfristige Fruchtbarkeit.
- Schutz vor Bodenerosion Nachhaltige Methoden reduzieren die Bodenbelastung z.B. beim Pflügen oder Ernten auf ein Minimum und gewährleisten so, daß die fruchtbaren Humusschichten erhalten bleiben. Außerdem beugen sie z.B. gemeinsam mit Terrassenanbau einem Abschwemmen der Böden durch Regenfälle vor.
- natürlicher Strategien zur Krankheitsbekämpfung Die schon erwähnten Mischkulturen (verschiedene sich gegenseitig unterstützende Pflanzen in unmittelbarer Nachbarschaft auf dem Feld) sind eine Möglichkeit, Schädlingsbefall zu reduzieren. Im Kampf gegen Insekten hat sich auch der Einsatz natürlicher Feinde bewährt und darüber hinaus sind biologisch angebaute Nutzpflanzen automatisch gesünder, kräftiger und damit besser vor Krankheiten geschützt. Der Vedische Ansatz ist hier ganz ähnlich wie im Gesundheitssektor: der beste Schutz vor Krankheiten ist ein gesunder, kräftiger Organismus im Einklang mit allen Naturgesetzen. So wird in der Vedischen Landwirtschaft auch das Wissen um Naturzyklen und -rhythmen zum Einsatz gebracht - die Folge ist eine autarke Agrarwirtschaft, die dem Menschen gesunde Nahrung liefert und die Umwelt vor Schaden bewahrt.
"Leben im Einklang mit der Natur"
Die einzig sinnvolle Alternative zu isolierten und damit langfristig gefährlichen Technologieansätzen wie der Gentechnologie ist das natürliche und ganzheitliche Konzept der Vedischen Technologie.
"Umweltschutz beginnt im Denken der Menschen"; die Österreichische Naturgesetz-Partei fördert daher alle Maßnahmen, die zu einer Bewußtseinsbildung und -entwicklung der Menschen führen, im besonderen die Technik der Transzendentalen Meditation nach Maharishi Mahesh Yogi und TM-Fortgeschrittenentechniken, wie z.B. das Yogische Fliegen. Über 500 wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen die positiven Wirkungen in den Fachgebieten Physiologie, Psychologie, Medizin und Soziologie, so wie in den Bereichen Erziehung, Gesundheit und Umwelt.
Die hier dokumentierten Fakten sind in erster Linie dem Buch von Prof. Fagan entnommen; "Genetic Engineering: The Hazards - Vedic Engineering: The Solutions". In dieser Zusammenfassung sind auch die entsprechenden Hinweise auf die wissenschaftliche Literatur angeführt.
Auf Grund der hier dargelegten Fakten fordert die Österreichische Naturgesetz-Partei (ÖNP) einen Gesetzesbeschluß, der für die Dauer von 10 Jahren jede gentechnologische Anwendung - mit Ausnahme spezieller medizinischer Forschungsprojekte - untersagt.
Fordern Sie bitte Unterlagen und Unterschriftenlisten an oder Unterschriftenliste zum Ausdrucken.
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