O.Ö.Landtagswahlen 97
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| "Wir bringen die Intelligenz der Natur in die Politik", war die Kernaussage des Obmanns der Österreichischen Naturgesetz-Partei, des Wiener Arztes Dr. Lothar
Krenner. Bekannt wurde die ÖNP durch ihre Forderung nach einer "Expertengruppe von 1.000
Yogischen Fliegern", deren Aufgabe es sein soll, ein harmonisches Klima in Österreich zu erzeugen.
Oberösterreich könnte bei der Einführung dieser neuen Technologien eine Vorreiterrolle übernehmen. Wissenschaftliche Studien bestätigen, daß durch die Anwendung jahrtausendealter Yogatechniken, im besonderen der Technik der Transzendentalen Meditation nach Maharishi Mahesh Yogi, so wie Fortgeschrittenenprogramme, einschließlich des Yogischen Fliegens, das Bewußtsein in O.Ö. so stark belebt wird, daß Kohärenz, Harmonie und Positivität zunehmen; gleichzeitig werden Streß, Gewaltbereitschaft, Negativität und soziale Spannungen beseitigt. Eine dieser soziologischen Arbeiten erschien 1988 in dem renommierten wissenschaftlichen Journal of Conflict Resolution. Herr Dr. Wolfgang Schachinger, prakt. Arzt in Ried i.I. ist Spitzenkandidat der Österreichischen Naturgesetz-Partei bei den Landtagswahlen in Oberösterreich. Er erklärt sein politisches Engagement u.a. damit: "Die zunehmenden Probleme im Bereich der Gesundheitspolitik, der Wirtschaft und der Umwelt sind im Prinzip Bewußtseinsprobleme. Solange sich das Denken der Menschen nicht ändert, können Probleme nicht kausal gelöst werden". Die gegenwärtigen Herausforderungen ließen sich nicht von "außen" durch mehr Gesetze oder mehr Bürokratie lösen, sondern nur von "innen" - durch eine entscheidende Änderung im Bewußtsein der einzelnen Menschen. "Oberösterreich braucht neue politische Konzepte; sie braucht eine Regierung, die in der Lage ist, unsere Probleme zu lösen und das Entstehen von neuen Problemen zu verhindern. Wenn sie dazu nicht in der Lage ist, soll sie für neue Ideen Platz schaffen. Die besten Köpfe des Landes sollen die Regierung bilden, unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit." "Die beste Regierung ist die Regierung der Natur - das Naturgesetz, das das gesamte Universum in vollkommener Harmonie, Geordnetheit und ohne Probleme regiert. Nur eine Regierung im Einklang mit dem Naturgesetz ist in der Lage, die Erfüllung der Interessen und Wünsche aller Menschen zu garantieren. Eine solche Regierung fördert die freie Selbstentfaltung jedes Menschen und der Gesellschaft als ganzes - ein Leben im Einklang mit der Natur, in Frieden, Glück und Wohlstand." "Durch die wissenschaftlich überprüften Programme der Österreichischen Naturgesetz-Partei kann die Kriminalität in O.Ö. um 20% gesenkt werden, die Arbeitslosigkeit um 35%, Krankheitsfälle um 25%. Die Einsparungen für das Landesbudget betragen zwischen 4 und 5 Milliarden Schilling bereits im ersten Jahr. Das sind 10% unseres Jahresbudgets. Die Kosten für die Etablierung einer Gruppe von 1.000 Experten des Yogischen Fliegens können mit 0.2% des Budgets abgedeckt werden." "Sparen in der öffentlichen Verwaltung kann nur sinnvoll sein, wenn unser Verwaltungssystem gleichzeitig effektiver wird. Fehlentscheidungen in der öffentlichen Verwaltung und Mißbrauch von Steuergeldern können nicht durch Sparmaßnahmen allein beseitigt werden. Dazu sind neue Verwaltungskonzepte erforderlich", betonte die Pharmazeutin, Frau Dr. Agnes Christanell. |
| Neben der Errichtung einer Gruppe von 1.000 Experten des Yogischen Fliegens in
Oberösterreich setzt sich die Naturgesetz-Partei für folgende Ziele ein: Ganzheitliche Gesundheitspolitik: "Vorgeugen ist besser als heilen!" Förderung von Vorsorge- und Komplementärmedizin; Gleichstellung natürlicher, bewährter Heilmethoden, wie z.B. Akupunktur, Homöopathie und Maharishi Ayur-Veda mit der Schulmedizin. Damit ergibt sich ein Einsparungspotential von über 10% des Gesundheitsbudgets bereits im ersten Jahr. Erziehung: Entfaltung des inneren Potentials eines jeden Menschen. Bauen und Wohnen im Einklang mit der Natur: Anwendung jahrtausendealten Wissens über gesundes Bauen und Wohnen (Maharishi Sthapatya-Veda); u.a. exakte Ausrichtung der Grundstücke und Gebäude nach den Himmelsrichtungen, Hauseingänge ausschließlich von Osten oder von Norden (daraus ergeben sich zusätzliche Einsparungen im Gesundheitsbereich, "sick building syndrome"). Die Naturgesetz-Partei fordert die ausschließliche Verwendung von Osteingängen im Landhaus, um damit die positiven Einflüsse der Natur auf die Arbeit der O.Ö.Landesregierung zu stärken. Wirtschaft: Verantwortungsbewußtes Management; Wirtschaftswachstum, bei dem Lebensqualität und Umweltschutz wichtiger sind als Profit. Sicherung eines gesunden Lebensraumes für die Zukunft. Arbeitsmarktpolitik: "Man lebt nicht primär um zu arbeiten"; Neudefinition des Begriffes "Arbeit": Aufwertung familiärer und sozialer Tätigkeiten; Schaffung neuer, zukunftsorientierter Arbeitsplätze (z.B. Gesundheitserzieher); Förderung von Kreativität und Eigenverantwortung. Verbesserter Konsumentenschutz: "Gentechnologie - nein danke!"; Verbot von gentechnisch veränderten Nahrungsmitteln; Befürwortung der Gentechnik im Bereich der Medizin; Patentierungsverbot für Lebewesen. Tierschutz: Respekt vor der Würde jeder Art von Leben; bundeseinheitliches Tierschutzgesetz; Verbot von "Tierfabriken"; artgerechte Tierhaltung und - fütterung; verstärkte Informationen über den Wert biologischer, vegetarischer Ernährung. Umfassender Umweltschutz: Schutz der Erde in ihrer Vielfalt und Einheit als der Lebensgrundlage für den Menschen (Erhaltung der Artenvielfalt); Förderung biologischer Landwirtschaft; umweltfreundliche Verkehrspolitik; Ausbau alternativer Energiekonzepte. Sicherheits- und Friedenspolitik: Abbau von Streß im Kollektiv-Bewußtsein zur Beseitigung der Ursache von Gewalt und Kriminalität; kein NATO-Beitritt; Verbot der Erzeugung von Kriegsmaterial in Österreich. Europapolitik: Einheit ist das Ergebnis eines natürlichen Wachstumsprozesses; sie kann nicht von außen erzwungen werden. Nur wenn jedes einzelne Land sein eigenes Potential voll entwickelt hat, kann es das Optimum zu einer kohärenten und starken Gemeinschaft beitragen. Ein gemeinsames Europa auf der Basis einzelner souveräner Staaten. Eine erzwungene gemeinsame Währung bedeutet keine Stärkung der Gemeinschaft, sondern birgt die große Gefahr der Destabilisierung Europas in sich. Abschließend betonte Herr Dr. Schachinger, daß er und seine Parteikollegen die gegenwärtige Politik durchaus respektieren. "Wir glauben aber, daß bei allen ernsthaften Bemühungen der Vertreter der regierenden Parteien ein wesentliches Wissen in der öffentlichen Verwaltung fehlt: der bereits erwähnte Aspekt des kollektiven Bewußtseins. Die Regierung eines Landes ist das Spiegelbild des Bewußtseins der Bevölkerung. Die Hauptintention der Politik sollte es sein, Streß im Kollektivbewußtsein abzubauen und Kohärenz zu fördern. Entweder die Regierung bleibt auf ihrem derzeitigen Niveau und akzeptiert somit ihre Rolle als Spielball von Situationen und Umständen, oder sie bietet wirkliche Problemlösungen an - für die jetzige und für zukünftige Generationen." "Vielleicht klingen manche Konzepte der Naturgesetz-Partei noch neu - aber nur ein neuer Same kann eine neue Ernte bringen", betonte abschließend Herr Dr. Schachinger. "Und vergessen Sie nicht, viele neue Ideen die unser Leben wesentlich beeinflußt haben, wurden zunächst als Utopie abgetan. Wir laden alle verantwortungsbewußten Menschen aus allen Parteien ein, unsere Programme zu studieren und auszuprobieren - zum Wohle der Menschen in Oberösterreich. Vorurteile und parteipolitische Querelen dürfen in einer modernen Demokratie keinen Platz mehr haben." Oberösterreichische Landtagswahlen 1997 |