Geistiges Potential

Die EEG-Ableitungen von zwei verschiedenen Stellen am Kopf zeigen während der Transzendentalen Meditation einen erhöhten Grad an Kohärenz, d.h. gleichzeitige Übereinstimmung von Grundschwingungen. Dies wird in den Abbildungen jeweils als heller Berg dargestellt. Diese Zunahme der neuronalen Koordination entwickelt sich im Verlauf der Zeit bei regelmäßig ausgeübter Meditation. Abbildung a zeigt die Kohärenz bei einem 2 Wochen Meditierenden. Sie liegt im Alpha-Wellenbereich bei etwa 10 Hz und zeigt u. a. die bei der Meditation erfahrene innere Ruhe an. In Abbildung b ist die Kohärenz eines Meditierenden nach 4 Monaten dargestellt, in Abbildung c die eines 2 Jahre Meditierenden und in Abbildung d bei einer seit 15 Jahren meditierenden Person. Aus den Abbildungen a bis d ist zu entnehmen, daß sich die Gehirnkohärenz mit der Zeit auf größere Frequenzbereiche ausweitet und sich auch nach der Meditation in der Tagesaktivität fortsetzt. Dies weist auf Stabilisierung innerer Ruhe und Zunahme von Kreativität hin.

Referenzen:
1. Psychosomatic Medicine 46 (1984): 267-276.
2. International Journal of Neuroscience 14 (1981): 147-151.

Wissenschaftliche Untersuchungen zur Technik der Transzendentalen Meditation